Käseessen
Schon zu Ende des 16. Jahrhunderts, so ist es überliefert, fand jährlich für die "Weiser" Knechte und Kinder ein Käseessen auf dem Karthäuser Berghof statt.
Sie zogen am Johannistag nach dem festgelegten Ritual zu den Karthäuser Mönchen. Diese öffneten dann die Tore und die "Besucher" wurden mit Käse, Brot, Wasser und Wein beköstigt.

Anschließen machten sich die Knechte mit den Kindern auf den Weg, um die Grenz- und Eigentumsverhältnisse zu kommentieren.
Denn die Karthäuser Mönche nutzten die Weiser Gemarkung als Weideland für ihre Tiere.


Im Jahre 1782 endete die Tradition des Käseessens durch einen Erlass des Kurfürsten Clemens Wenzeslaus
.

Im Museum Moselweiß trifft man sich jährlich am "Johannistag" (24.6.), zur Erinnerung daran, zum "Käseessen".
Hierbei wird ein Glas Wein gereicht und die örtlichen Winzer führen eine Weinprobe im Museum durch.












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